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MIT DIESEN 7 TIPPS BLEIBST DU IM LIMIT:

Du willst beim Alkohol im Limit bleiben? Mit unseren sieben Tipps ist es ganz leicht. 

1. Trink keinen Alkohol, wenn du durstig bist.

Wasser im Querschnitt
© robert / Fotolia

Du kommst auf eine Party und bist durstig? Am besten, du startest mit einem Glas Wasser oder einer Fruchtschorle. Denn wer durstig ist, trinkt schnell und viel. Da kann es passieren, dass dein erster Drink schneller weg ist als dir lieb ist. Mit Freunden anstoßen, das kannst du danach auch noch. Auch später am Abend ist das eine oder andere Glas Wasser, Schorle oder Limo sinnvoll. Denn Alkohol entzieht deinem Körper Wasser. Du merkst es manchmal gar nicht und wirst wieder durstig. Daher solltest du auch auf Partys und in Clubs regelmäßig und ausreichend alkoholfreie Flüssigkeit zu dir nehmen. 

Achtung! Dieser Tipp hilft nicht, wenn es darum geht, einen bestehenden Promillewert zu senken. Du kannst den Alkohol in deinem Körper also nicht „verdünnen“ oder „herausspülen“. Die Prozesse, die beim Alkoholabbau in deinem Körper ablaufen, kann man von außen nicht beeinflussen. Mehr dazu unter „Alkohol abbauen“.

2. Lass dir Zeit.

Viele Uhren liegen auf einem Haufen.
© Tobias Arhelger /Fotolia

Es dauert eine gewisse Zeit, bis Alkohol seine Wirkung entfaltet. Daher ist es gefährlich, wenn man in kurzer Zeit viel Alkohol und vor allem Hochprozentiges konsumiert. Die Alkoholkonzentration im Blut steigt danach eine Weile lang an, auch wenn du nichts mehr trinkst. Eine Alkoholvergiftung droht, wenn dein Körper sein Warnsystem nicht rechtzeitig aktivieren kann, weil du innerhalb kurzer Zeit bereits mehr getrunken hast, als du verträgst. Wenn du dir beim Alkohol Zeit lässt und auf Hochprozentiges verzichtest, kannst du viel besser die Kontrolle behalten. Mehr dazu unter „Rauschtrinken ist riskant“.

3. Sei bei Alkohol egoistisch.

Schriftzug ich
© Gundolf Renze / Fotolia

„Die nächste Runde geht auf mich!“ klingt nach Freunden, die gemeinsam trinken, kann aber riskant werden. Wenn in „Runden“ getrunken wird, also im Wechsel immer einer bestellt und für alle anderen bezahlt, besteht die Gefahr, dass du mehr trinkst als du eigentlich willst und verträgst. Zum einen, weil die komplette neue Runde bestellt wird, sobald die ersten ihr Glas geleert haben, und zum anderen, weil manchmal mehr Runden getrunken werden als du dir einzeln bestellen würdest.

Setze bei Runden aus oder bestelle dir zwischendurch ein alkoholfreies Getränk. Schließlich hat jeder sein eigenes Trinktempo. Wenn du mit Freunden trinkst, werden sie das sicher verstehen.

4. Such dir die richtigen Vorbilder.

Illustration mit vielen verschiedenen Gesichtern.
© franzidraws / Fotolia

Wenn du im Limit bleiben willst, solltest du dich an Leuten orientieren, die keinen oder wenig Alkohol trinken. So vergleichst du dich nicht mit denen, die bereits viel oder zu viel getrunken haben und kommst dir dagegen noch „harmlos“ vor. Und du kommst nicht in die Situation, dass du Alkohol trinkst, weil es die anderen tun.

Achte bei der nächsten Party mal nicht darauf, wer alles schon ziemlich angetrunken ist, sondern wer auch mit wenig Alkohol Spaß hat. 

5. Lerne auch mal „Nein“ zu sagen.

Comic Daumen runter in groß und gegenüber mehrere Daumen hoch.
© kubra konca / Fotolia

Wer im Limit bleiben will, wird um das Thema „Alkohol ablehnen“ nicht herum kommen. Schließlich wissen die Leute um dich herum nicht immer wie viel du getrunken hast und wie es dir dabei geht. Da kann es passieren, dass dir Alkohol angeboten wird und du „Nein“ sagen solltest. Wenn dir das schwer fällt, kannst du dich auf solche Situationen vorbereiten. Es wird kaum jemand merkwürdig oder unhöflich finden, wenn du stattdessen zum Beispiel ein alkoholfreies Getränk wählst. Mehr dazu unter „Alkohol ablehnen“

6. Meide Trinkspiele und Flatrate-Partys.

Fotografie von mehreren Würfeln auf einem Tisch.
© Brian Jackson / Fotolia

Bei Trinkspielen geht es darum, in kurzer Zeit möglichst viel Alkohol zu trinken. Der Spielverlauf oder die Regeln bestimmen darüber, was und wie viel getrunken wird. Wenn du im Limit bleiben willst und lieber selbst entscheidest wie viel du trinkst, solltest du dich von derartigen Spielen fernhalten.

Das Gleiche gilt für Flatrate-Partys. Weil man hier nicht jedes Getränk einzeln bezahlt, kann man viel leichter den Überblick über die getrunkene Alkoholmenge verlieren. Das Risiko für einen gesundheitsschädlichen und gefährlichen Rausch steigt.

7. Trink keinen Alkohol, wenn es dir schlecht geht.

Schatten von einem zusammengekauerten Menschen auf einer Mauer.
© Jonathan Stutz / Fotolia

Alkohol löst keine Probleme. Wer mit Alkohol die schlechte Stimmung verbessern oder Schwierigkeiten vergessen will, kommt der Lösung keinen Schritt näher. Denn Alkohol ändert nichts an den Ursachen der Probleme. Ganz im Gegenteil, die Gefahr ist groß, dass die Situation nach übermäßigem Alkoholkonsum noch schlimmer wird. Bei Liebeskummer betrunken beim Ex angerufen oder eine Schlägerei angefangen, weil man wegen der verhauenen Prüfung so wütend war? Verschreib dir in schwierigen Zeiten lieber ein paar alkoholfreie Tage.

Persönliche Probleme solltest du aktiv angehen – indem du mit Freunden, Geschwistern, Eltern, Lehrern oder anderen Vertrauenspersonen über deine Sorgen sprichst und nach Lösungen suchst. Mehr dazu unter Alkohol – kein Problemlöser“.

Wenn es dir schwerfällt, dein Limit einzuhalten, oder du dein Trinkverhalten ändern möchtest, hilft dir das anonyme Infotelefon der BZgA weiter:

BZgA-Infotelefon:

0221 892031

Mo.–Do. 10.00 bis 22.00 Uhr

Fr.–So. 10.00 bis 18.00 Uhr

(Kostenpflichtig, es gilt der Preis entsprechend der Preisliste des Telefonanbieters für Gespräche in das Kölner Ortsnetz.)

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