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Depression

Alkohol gegen Depression?

Gedrückte Stimmung, Antriebslosigkeit, sich müde und schlapp fühlen, aber nicht schlafen können, kein Appetit, man möchte einfach in Ruhe gelassen werden – solche Tage kennt wahrscheinlich jeder. Bei depressiven Menschen sind sie häufiger und viel stärker – und vor allem kaum oder gar nicht mehr steuerbar von den Betroffenen. Manchmal denkt man, sie hören niemals wieder auf. Junge Menschen scheinen dabei besonders gefährdet. Das ergab eine große Untersuchung zur psychischen Gesundheit der Deutschen mit mehr als 7.000 Befragten.

Die Wahrscheinlichkeit, unter einer Depression zu leiden, ist bei den 18-29-Jährigen am höchsten. Was die Betroffenen wissen sollten: Es handelt sich um eine psychische Krankheit, die behandelt werden kann und sollte. Eine sogenannte Selbstmedikation mit Alkohol ist aber nie der richtige Weg. Ganz im Gegenteil.

Wie hängen Alkohol und Depression zusammen?

Wird man depressiv, weil man trinkt? Oder trinkt man, weil man depressiv ist? Beide Fragen lassen sich bejahen. Aber herauszufinden, ob zuerst eine Alkoholsucht oder eine Depression vorliegt, ist äußerst schwierig.

In zwei Punkten sind sich die meisten Experten aber einig: Wer viel trinkt, läuft Gefahr, depressiv zu werden. Und wer depressiv ist und vom Alkohol die Finger lässt, hat bessere Chancen, die ernste Krankheit wieder loszuwerden. Manchmal versuchen Depressive ihre Stimmung mit Alkohol zu verbessern, was ihre Symptome mittel- und langfristig aber in der Regel verschlimmert. 

Ob depressiv oder nicht: Wenn du erfahren möchtest, ob bei dir oder einem Freund ein riskanter Alkoholkonsum vorliegt und du entsprechende Informationen und Unterstützung erhalten möchtest, hilft der Beratungsstellenfinder der BZgA.

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