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Glück

Alkohol funktioniert wie eine Glücksdroge, zumindest am Anfang.

Was macht dich glücklich? Familie und Freunde? Wenn du etwas Schönes erlebst? Glück ist natürlich eine ganz persönliche Sache, aber es gibt Dinge, die für viele von uns Glück bedeuten, zum Beispiel Gesundheit, Freiheit und gute Beziehungen zu anderen Menschen. Die Vereinten Nationen bringen regelmäßig einen Glücks-Report heraus und vergleichen darin knapp 160 Länder. Demnach hat Dänemark die glücklichsten Bewohner und wir Deutschen sind aktuell weltweit auf Platz 16.

Auch Naturwissenschaftler interessieren sich für das Thema. Aus ihrer Sicht ist Glück ein biochemischer Vorgang im Gehirn. Und auch wenn die Prozesse noch nicht bis ins letzte Detail erforscht sind, spielen unter anderem die Botenstoffe Dopamin und Endorphin eine wichtige Rolle. Denen begegnen wir übrigens auch, wenn wir uns mit der Wirkung von Alkohol beschäftigen.

Was passiert in unserem Gehirn, wenn wir Alkohol trinken?

Mit dem erhöhten Ausschütten des Botenstoffs Dopamin stimuliert Alkohol das sogenannte „Belohnungssystem“ im Gehirn. Gleichzeitig werden beim Alkoholkonsum körpereigene Opiate wie Endorphin freigesetzt. Auch sie sorgen dafür, dass man sich zunächst gut fühlt. Diese Gefühle bergen aber Risiken. Trinkt man regelmäßig, prägt sich unser Gehirn diese positive Verknüpfung zwischen Alkohol und Wohlfühlen ein. Gleichzeitig reagiert es auf die immer wieder ungewohnt hohe Dopaminausschüttung, indem die Zahl der Rezeptoren für den Botenstoff reduziert wird.

Die Folge: Das positive Gefühl ist bei gleichbleibender Alkoholmenge schwächer. Man fühlt sich nicht mehr ganz so gut, erinnert sich aber an die stärkere Wirkung. Das kann dazu führen, dass man mehr und häufiger trinken möchte. In manchen Fällen kann sich daraus ein Alkoholmissbrauch oder eine Abhängigkeit entwickeln. 

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