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Laberflash

Es kann passieren, dass man berauscht den Mund nicht mehr halten kann.

Du plapperst wie ein Wasserfall, redest ohne Punkt und Komma und die Worte sprudeln unentwegt aus dir heraus. Und zwar so sehr, dass sich die Leute in deinem Umfeld schon fragen, wie du überhaupt Luft bekommst. So ein – nennen wir ihn mal – Laberflash kann auftreten, wenn du betrunken bist.

Kann witzig, aber auch peinlich sein. Denn unter Umständen erzählst du eine Menge Blödsinn, auch wenn du dich gerade besonders klug fühlst und denkst, dass alle deine „genialen“ Gedanken hören wollen. 

„Sich mitteilen wollen“ kann auch krankhaft sein

Möglicherweise ist solch ein Laberflash sogar ein Fall von Logorrhoe – der zwanghafte Drang, sich übermäßig mitzuteilen. Zwar entwickelt sie sich meist bei manischen, paranoiden und schizophrenen Krankheiten, sie kann aber auch bei besonders viel Konsum von Alkohol, Koffein oder anderen Drogen auftreten. Die Betroffenen können dann stundenlange Monologe führen. Manchmal kommt es auch zu Beschimpfungen oder Beleidigungen. Als besonders schwerwiegend gelten Fälle, bei denen man inhaltlich gar nicht mehr folgen kann, wenn die Sätze und Worte scheinbar keinen Zusammenhang mehr haben.

Solche psychischen Störungen kommen aber sehr selten vor. Wenn du bei dir selbst oder bei Freunden einen Laberflash erlebst, hängt das wahrscheinlich eher mit einem Rausch zusammen. Das solltest du allerdings auch ernst nehmen. Derart schwere Rauschzustände sind immer ein großes Risiko. 

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