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Notfall

Wegen Trunkenheit ins Krankenhaus. Ist das nicht teuer?

Stell dir vor, du bist auf einer Party und einer deiner Freunde ist wegen zu viel Alkohol umgekippt. Sofort schrillen bei dir die Alarmglocken. Was tun? Kaltes Wasser ins Gesicht schütten und darauf hoffen, dass er oder sie aufwacht? Ein bisschen an den Schultern rütteln? Bloß nicht!

Ruf auf jeden Fall den Krankenwagen. Ist zwar ganz schön drastisch und manchen auch peinlich, aber immer noch besser als darauf zu hoffen, dass sich alles von selbst in Wohlgefallen auflöst. Es wäre sogar sehr gefährlich, nichts zu unternehmen: Eine schwere Alkoholvergiftung, gegen die nichts unternommen wird, kann im schlimmsten Fall zum Tod durch Atemstillstand oder Kreislaufversagen führen.

Wer zahlt den Blaulicht-Einsatz?

Viele denken ja, dass es ziemlich teuer ist, den Krankenwagen zu rufen. Stimmt aber nicht. Die Kosten für einen Notarzteinsatz übernimmt fast immer die Krankenkasse. Gesetzlich Versicherte müssen in der Regel nur maximal zehn Euro beisteuern, wenn sie ins Krankenhaus gebracht werden.

Wenn du minderjährig bist, kontaktiert das Krankenhaus grundsätzlich deine Eltern. In manchen Fällen auch dann, wenn du bereits älter als 18 Jahre bist – nämlich dann, wenn du noch bei deinen Eltern mitversichert bist. Übrigens: Weder die Lehrer noch der Arbeitgeber erfahren davon, dass man wegen Trunkenheit ins Krankenhaus gefahren wurde. Es gilt die ärztliche Schweigepflicht.

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