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Vier Tipps, um im Limit zu bleiben

1. NUTZE ALKOHOL NICHT ALS DURSTLÖSCHER!
Trinke zwischendurch auch Getränke ohne Alkohol.

2. LASS DIR ZEIT BEIM TRINKEN!
Orientiere dich an Freunden, die wenig Alkohol trinken.

3. DU ALLEINE BESTIMMST WIE VIEL DU TRINKST!
Sag selbstbewusst „Nein!“, wenn du nicht trinken willst und meide Runden oder Trinkspiele.

4. KEINEN ALKOHOL, WENN DU IN SCHLECHTER STIMMUNG BIST!
Alkohol löst keine Probleme und zieht dich oft noch mehr runter.

Und wenn du das Limit doch mal überschritten hast?

TRINK NICHT WEITER, WENN DIR KOMISCH IST!
Übelkeit, Schwindel oder ein unsicheres Körpergefühl sind Warnsignale deines Körpers!


1. Trink keinen Alkohol, wenn du durstig bist.

Du kommst auf eine Party und bist durstig? Am besten, du startest mit einem Glas Wasser oder einer Fruchtschorle. Denn wer durstig ist, trinkt schneller und mehr. Da kann es passieren, dass dein erster Drink schneller weg ist, als dir lieb ist. Mit Freunden anstoßen, das kannst du danach auch noch. Auch später am Abend ist das eine oder andere Glas Wasser, Schorle oder Limo sinnvoll. Denn Alkohol entzieht deinem Körper Wasser. Du merkst es manchmal gar nicht und wirst wieder durstig. Daher solltest du auch auf Partys und in Clubs, regelmäßig und ausreichend alkoholfreie Flüssigkeit zu dir nehmen.


Achtung!

Dieser Tipp hilft nicht, wenn es darum geht, einen bestehenden Promillewert zu senken. Du kannst den Alkohol in deinem Körper also nicht „verdünnen“ oder „herausspülen“. Die Prozesse, die beim Alkoholabbau in deinem Körper ablaufen, kann man von außen nicht beeinflussen.

Mehr dazu findest du unter "Alkohol abbauen".

2. Lass dir Zeit.

Es dauert eine gewisse Zeit, bis Alkohol seine Wirkung entfaltet. Daher ist es gefährlich, wenn man in kurzer Zeit viel Alkohol und vor allem Hochprozentiges konsumiert. Die Alkoholkonzentration im Blut steigt danach eine Weile lang an, auch wenn du nichts mehr trinkst. Eine Alkoholvergiftung droht, wenn dein Körper sein Warnsystem nicht rechtzeitig aktivieren kann, weil du innerhalb kurzer Zeit bereits mehr getrunken hast, als du verträgst. Wenn du dir beim Alkohol Zeit lässt und auf Hochprozentiges verzichtest, kannst du viel besser die Kontrolle behalten.


Unser Tipp:

Wenn du im Limit bleiben willst, solltest du dich an Leuten orientieren, die keinen oder wenig Alkohol trinken. So vergleichst du dich nicht mit denen, die bereits viel oder zu viel getrunken haben und kommst dir dagegen noch „harmlos“ vor. Und du kommst nicht in die Situation, dass du Alkohol trinkst, weil es die anderen tun.

3. Du alleine bestimmst, wie viel du trinkst.

Wer im Limit bleiben will, wird um das Thema „Alkohol ablehnen“ nicht herumkommen. Schließlich wissen die Leute um dich herum nicht immer, wie viel du getrunken hast und wie es dir dabei geht. Da kann es passieren, dass dir Alkohol angeboten wird und du „Nein“ sagen solltest. Vielen fällt das schwer. Du kannst dich auf solche Situationen vorbereiten

Bei Trinkspielen geht es darum, in kurzer Zeit möglichst viel Alkohol zu trinken. Der Spielverlauf oder die Regeln bestimmen darüber, was und wie viel getrunken wird. Wenn du im Limit bleiben willst und lieber selbst entscheidest, wie viel du trinkst, solltest du auf solche Spiele verzichten. Das Gleiche gilt für Flatrate-Partys.

Ein Experiment:

Achte bei der nächsten Party mal nicht darauf, wer alles schon ziemlich angetrunken ist, sondern wer auch mit wenig Alkohol Spaß hat.

Mehr dazu findest du unter "Alkohol ablehnen".

4. Trink keinen Alkohol, wenn es dir schlecht geht.

Alkohol löst keine Probleme. Wer mit Alkohol die schlechte Stimmung verbessern oder Schwierigkeiten vergessen will, kommt der Lösung keinen Schritt näher. Denn Alkohol ändert nichts an den Ursachen der Probleme. Ganz im Gegenteil, die Gefahr ist groß, dass die Situation nach übermäßigem Alkoholkonsum noch schlimmer wird. Bei Liebeskummer betrunken beim Ex angerufen oder eine Schlägerei angefangen, weil man wegen der verhauenen Prüfung so wütend war? Verschreib dir in schwierigen Zeiten lieber ein paar alkoholfreie Tage.

Persönliche Probleme solltest du aktiv angehen – indem du mit Freunden, Geschwistern, Eltern, Lehrern oder anderen Vertrauenspersonen über deine Sorgen sprichst und nach Lösungen suchst.

Mehr dazu erfährst du unter "Alkohol - kein Problemlöser".

Und wenn Du das Limit doch mal überschritten hast?

Eigentlich sind unsere vier Tipps super gut zu merken. Manchmal passiert es dann doch: Du spürst Übelkeit, Schwindel oder ein unsicheres Körpergefühl. Dann darfst du auf keinen Fall weitertrinken. Dies sind Warnsignale deines Körpers! 

>> Wann es ein Notfall ist, erfährst du hier.

>> Was beim Rausch passiert, erfährst du hier.

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