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Das fetale Alkoholsyndrom

Geschlechtssymbol Frau Geschlechtssymbol Mann

Geschlechtsorgane

Illustration der Geschlechtsorgane

Alkohol reduziert Hemmungen - auch solche, die eine schützende Funktion haben und deshalb sinnvoll sind. So kann es passieren, dass du dich auf Sachen einlässt, die du in nüchternem Zustand niemals tun würdest – zum Beispiel ungeschützten Sex. An die möglichen Folgen, wie sexuell übertragbare Krankheiten (Hepatitis, Syphillis, HIV etc.) oder eine ungewollte Schwangerschaft, denken viele im alkoholisierten Zustand nicht.

Für schwangere Frauen gilt: Das ungeborene Baby trinkt mit. Der Alkohol gelangt über die Plazenta in den Blutkreislauf des Embryos. Die – noch nicht vollständig entwickelte – Leber des Kindes muss das Zellgift Alkohol selber abbauen. Dazu benötigt sie mehr Zeit als eine „erwachsene Leber“. Aus diesem Grund ist der Alkohol-Level des Ungeborenen auch für einige Zeit höher als bei der Mutter. Bereits geringe Mengen Alkohol genügen, um der Entwicklung des Kindes dauerhaft zu schaden. Körperliche und geistige Behinderungen sind die Folge.

Die schwerste Form der Schädigung von Kindern durch Alkoholkonsum der Mutter während der Schwangerschaft ist das sogenannte Fetale Alkoholsyndrom, hier kommt es zu bleibenden Entwicklungs- und Verhaltensstörungen des Kindes.

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