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Risiko Rauschtrinken: ein Thema für alle Altersgruppen

|   Timeteaser News(neu 2)

Die Zahl der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die so viel Alkohol getrunken haben, dass sie deswegen in einem Krankenhaus behandelt werden mussten, ist zurückgegangen. Zwar werden immer noch mehr junge Männer als Frauen wegen einer Alkoholvergiftung stationär behandelt. Dafür fiel bei den Männern der Rückgang zum Vorjahr besonders stark aus, nämlich um fast 16 Prozent. Auf die 16 Prozent sind die Statistiker gekommen, indem sie die Zahl der Krankenhausfälle wegen Alkohol pro 100.000 Einwohner (im gleichen Alter) ausrechneten. Und die lag im Jahr 2013 bei 336 Fällen je 100.000 gleichaltrige Einwohner. Im Jahr davor waren es noch 16 Prozent mehr. Bei den Frauen betrug der Rückgang ungefähr 7 Prozent. 

Ein Blick in die Statistik zeigt: Krankenhauseinlieferungen wegen einer Alkoholvergiftung kommen in allen Altersgruppen vor (z.B. Altersgruppe „45 bis 50 Jahre“: 13.039 Personen). Menschen jeden Alters sollten also über die Wirkungen und Risiken von Alkohol Bescheid wissen. 

(Mindestens) drei Gründe machen das Thema Rauschtrinken für Jugendliche interessant

1. Im Jugendalter reagiert das Gehirn besonders sensibel auf Alkohol. Bis zum 21. Lebensjahr finden im Hirn wichtige Reifungsprozesse statt, die durch zu viel Alkohol gestört werden können. Wichtige Hirnfunktionen (zum Beispiel Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsleistungen, abstraktes Denken) können beeinträchtigt werden. 

2. Junge Erwachsene, vor allem junge Männer, verursachen häufiger Alkoholunfälle als andere Altersgruppen. Alkoholunfälle haben besonders gravierende Auswirkungen.

3. Untersuchungen zeigen: Je früher im Leben sich jemand an Alkohol gewöhnt, desto größer ist die Gefahr einer späteren Alkoholabhängigkeit.

Wer informiert ist und sein Limit kennt, schützt sich und andere vor diesen Risiken. Wissenswertes und Tipps zum Thema gibt es hier auf der Website.