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Sommer, Sonne, Alkohol? Heiße Tipps für heiße Tage


Besonders im Sommer ist es sinnvoll, in Sachen Alkohol im Limit zu bleiben – denn kühles Bier an heißen Tagen ist leider keine gute Idee. Warum ist das so?

© TommL via Getty Images

Dieser Sommer ist schon ein wenig seltsam. Wegen der Corona-Pandemie wird es 2020 keine großen Festivals oder Open Airs geben, um die Ausbreitung des Virus bestmöglich zu verlangsamen.

Trotzdem zieht es die Menschen natürlich nach draußen: Zum Glück ist es mittlerweile wieder möglich, gemeinsam mit ein paar Freund*innen im Park oder am See zu chillen, solange man die allgemein gültigen Hygiene- und Abstandsregeln einhält. Je heißer es draußen ist, desto mehr sehnst auch du dich wahrscheinlich nach Abkühlung – wir haben dafür ein paar Tipps zusammengestellt:

Die besten Durstlöscher

Wenn die Sonne so richtig brennt, braucht dein Körper besonders viel Flüssigkeit, um deine Körpertemperatur auf ein gesundes Level zu bringen. Das heißt: Viel trinken – an heißen Tagen empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung um die drei Liter! Wichtig dabei ist aber nicht nur, wie viel du trinkst, sondern vor allem auch, was du trinkst.

Besonders gut gegen Durst und Flüssigkeitsmangel helfen Wasser oder Saftschorlen im Mischverhältnis ¾ Wasser zu ¼ Saft. Zuckerfreie Tees sind ebenfalls super. Getränke mit viel Zucker (z.B. Cola und andere Limos) oder alkoholhaltige Getränke eignen sich dagegen überhaupt nicht als Durstlöscher: Sie belasten zusätzlich deinen Kreislauf, der bei Hitze eh schon auf Hochtouren läuft. Außerdem entzieht Alkohol deinem Körper auch noch Wasser – denkbar schlecht an heißen Tagen!

Eiskalte Getränke im Sommer sind übrigens auch nicht so gut, wie man vielleicht denkt: Sie senden deinem Körper das Signal „mehr Wärme produzieren“ – dadurch wird dir nur noch heißer. Lauwarme, oder zumindest nicht eisgekühlte, Getränke helfen deutlich besser gegen Durst und Hitze.

Hitze + Alkohol = doppelte Belastung

Dazu kommt noch, dass die hohen Temperaturen im Sommer nicht nur durstig machen, sondern auch deine Blutgefäße erweitern. Dadurch sinkt dein Blutdruck. Alkoholische Getränke bewirken dasselbe im Körper. Wenn du also bei Hitze z.B. Bier trinkst, geht dein Blutdruck durch den doppelten Effekt noch weiter nach unten. In der Folge fühlst du dich schlapp und kannst im Extremfall sogar bewusstlos werden.

Es stimmt also, dass Alkohol bei Hitze schneller und intensiver wirkt und dein Körper schlechter damit umgehen kann als sonst. Die Lösung: Viel Wasser, Schorlen und Co. trinken und beim Alkohol im Limit bleiben!

Der Sprung ins kalte Wasser

Schon, wenn du nur geringe Mengen Alkohol trinkst, steigt die Gefahr, dich selbst zu überschätzen. Außerdem leiden deine Koordinations- und Wahrnehmungsfähigkeiten wegen des Alkohols. Wenn dann auch noch die Hitze nach Abkühlung verlangt, kann’s gefährlich werden – denn der Sprung in den angenehm kühlen See ist echter Stress für deinen Körper. Wenn die Wassertemperatur im See viel niedriger ist als die Lufttemperatur draußen (und das ist fast immer so), kannst du wegen deiner durch Hitze und Alkohol geweiteten Blutgefäße beim Sprung ins Wasser einen Kälteschock bekommen – und musst sofort gerettet werden.

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