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Tausend Dank für mehr als tausend gute Gründe


Gelber Kreis mit dem Text: Geschafft! Danke für 1.000 Gründe bei Alkohol im Limit zu bleiben! vor tanzenden Jugendlichen

„Es gibt viele gute Gründe, beim Alkohol im Limit zu bleiben – und wir wollen sie alle wissen“: Mit diesen Worten haben wir euch Ende letzten Jahres aufgefordert, uns euren ganz persönlichen Grund zu nennen, warum ihr beim Alkohol das Limit einhaltet. Ziel war es, insgesamt 1000 gute Gründe zu sammeln. Jetzt ist dieses Ziel erreicht und wir möchten uns bei allen bedanken, die entweder einen Grund eingesandt oder sich beim Voting der Gründe beteiligt haben. Alle eingereichten Gründe findet ihr hier.

Eure Gründe, beim Alkohol „nicht über das Ziel hinauszuschießen“, sind ganz schön vielfältig. Viele wollen fit bleiben und ihre Trainingserfolge nicht gefährden und bleiben deshalb im Limit. Andere weisen auf mögliche peinliche Folgen von zu viel Alkohol hin: „Ich bin einfach nicht so scharf darauf, dass es mir am Ende eines tollen Abends total schlecht geht und/oder ich peinliche Sachen mache“ schreibt jemand, ein anderer: „Ich war gerade im Ski-Urlaub, widerlich was da teilweise beim Après-Ski läuft“. Wiederum andere finden, dass die Welt ohne Rausch einfach besser aussieht, wenn man im Limit bleibt: „Kenn dein Limit, denn die schönen Momente erlebt man nicht im Vollrausch“. Oder sich besser anhört: „Musik hört sich mit klarem Kopf viel besser an!“

Eure Limit-Gründe sind aber nicht nur vielfältig – sie zeigen auch, dass viele von euch wirklich gut Bescheid wissen. So gibt es zum Beispiel wissenschaftliche Hinweise darauf, dass Alkohol tatsächlich den Muskelaufbau und damit den Trainingserfolg einschränken kann. Auch der Alkohol vom Vortag kann die sportliche Leistungsfähigkeit noch einschränken. Alkohol entzieht dem Körper Kraft und Energie und ist deshalb unvereinbar mit Sport – ein guter Grund also im Limit zu bleiben.

Und dass man mit Alkohol im Blut sein Verhalten nicht mehr gut steuern und es deshalb nicht nur peinlich, sondern auch gefährlich werden kann, beweist zum Beispiel regelmäßig die Verkehrsstatistik. Junge Leute im Alter zwischen 18 und 24 Jahren sind besonders häufig an Alkoholunfällen beteiligt. Im Jahr 2012 kamen in Deutschland mehr als 19.000 Menschen bei Alkoholunfällen zu Schaden. Im Straßenverkehr bedeutet „Im Limit bleiben“ deshalb immer Null Promille – Ehrensache.  

Auch die Wirkung von Alkohol auf das Gehirn wird von euch thematisiert, zum Beispiel hier: „Ich mache gerade mein Abitur, da brauche ich meine Gehirnzellen (Neuronen)“. Prof. Manfred Laucht, ein bekannter Hirnforscher, mit dem wir ein Interview geführt haben, bestätigt den schädlichen Einfluss des Zellgifts Alkohol auf die grauen Zellen. Das ganze Interview lest ihr hier.

Es gibt sie also wirklich, die sprichwörtlichen „1000 guten Gründe“, beim Alkohol im Limit zu bleiben – den Beweis habt ihr geliefert.
Bei unserer nächsten Aktion haben sich zwei Jugendliche vorgenommen, in der Fastenzeit sieben Wochen lang keinen Alkohol zu trinken. Über ihre Erfahrungen berichten sie regelmäßig in unserem Blog. Kommentare sind jederzeit willkommen.