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WHO-Bericht: Das sind die wichtigsten Gesundheitsrisiken von Jugendlichen weltweit

|   Timeteaser News(neu 3)

Drei junge Menschen im Park.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat vor kurzem einen Bericht mit dem Titel „Health for the World's Adolescents“ (übersetzt: „Gesundheit für die Jugendlichen auf dieser Welt“) veröffentlicht. Das Interesse an dem Bericht war groß, in den unterschiedlichsten Medien wurde das Thema aufgegriffen. Offenbar interessierte es viele Menschen, einmal über den Tellerrand des eigenen Landes zu blicken und zum Beispiel zu sehen, welches die wichtigsten Gesundheitsrisiken für Jugendliche weltweit sind. Vielleicht war das Thema auch deshalb für viele so spannend, weil darüber in der Vergangenheit nur selten berichtet wurde. So sieht es zumindest die WHO selbst: „Die Welt hat der Gesundheit von Heranwachsenden bisher nicht die erforderliche Aufmerksamkeit gewidmet", wird die stellvertretende Generaldirektorin der WHO in einem Artikel zitiert. 

Über eine in dem Bericht enthaltene Statistik wurde besonders häufig berichtet. Dabei ging es um die häufigsten Todesursachen von Jugendlichen weltweit. An erster Stelle stehen (in dieser Reihenfolge) Unfälle im Straßenverkehr, „HIV/Aids“ und Suizid (Selbstmord). Danach folgen Infektionen der Atemwege und Gewalt. Viele dieser Todesfälle im Jugendalter seien vermeidbar, so die WHO. Und geht man die Todesursachen einzeln durch, lässt sich das gut nachvollziehen. So können zum Beispiel Aufklärungskampagnen über Risiken im Straßenverkehr oder durch ungeschützten Sex bewirken, dass weniger Jugendliche an Unfällen oder an sexuell übertragbaren Infektionen sterben.

Auch das Thema Alkohol kommt in dem Bericht vor. Zunächst einmal „nicht direkt sichtbar“, indem Alkoholkonsum zu den oben genannten häufigsten Ursachen für einen frühzeitigen Tod von Jugendlichen beiträgt – zum Beispiel durch Alkoholunfälle im Straßenverkehr oder durch Gewalt zwischen Jugendlichen, die durch Alkohol ausgelöst oder verstärkt wird. Die Schwelle für gewaltsame Auseinandersetzungen sinkt bekannterweise durch den Konsum von Alkohol. Und auch das Risiko für ungeschützten Sexualverkehr steigt, wenn jemand über sein Limit trinkt – durch Sex ohne Kondom kann HIV übertragen werden. Alkohol taucht auch an anderen Stellen im Bericht auf, zum Beispiel, wenn es darum geht, dass Jugendliche einen kritischen Umgang mit Alkohol und anderen Substanzen lernen sollen. 

Warum beschäftigen sich Fachleute eigentlich speziell mit dem Alkoholkonsum von Jugendlichen? Und warum gibt es mit „Alkohol? Kenn dein Limit.“ eine eigene Kampagne, die sich an die junge Zielgruppe richtet? Dass Alkohol die Gesundheit schädigen und abhängig machen kann – das gilt doch für alle Menschen, ob alt oder jung. Letzteres stimmt natürlich. Warum es dennoch sinnvoll sein kann, „Jugendliche und Alkohol“ zum Thema zu machen und junge Leute gezielt anzusprechen, darum geht es im zweiten Teil der News.

 

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