Zum Hauptinhalt springen

Ergebnis

In der Heimat des Whiskys wird es vermutlich bald keinen Alkohol zu Dumpingpreisen mehr geben. Nach jahrelangen Debatten hat das oberste britische Gericht entschieden, dass Schottland einen Mindestpreis für Alkohol festlegen darf. Hintergrund: Die Schotten kaufen 17 Prozent mehr Alkohol als die übrigen Briten. Seit 2015 sind die Todesfälle, die auf Alkohol zurückzuführen sind, um zehn Prozent gestiegen.

Vor allem starker Alkohol soll künftig nicht mehr zu Billigpreisen verkauft werden. Es geht dabei vor allem um den sehr günstigen Alkohol, der im Supermarkt angeboten wird. Die Mehreinnahmen durch die höheren Preise würden direkt dem Verkäufer zugutekommen. Kneipen und Bars wären kaum betroffen, da sie normalerweise schon mehr als den geplanten Mindestpreis verlangen.

Die schottische Regierung sieht die Maßnahme, „billigen, starken Alkohol“ zu verbieten, als richtigen Schritt für die „Volksgesundheit“. Wir wollten von euch wissen: Was haltet ihr von solch einem Gesetz?

So habt ihr abgestimmt:

Die meisten von euch (67 Prozent) finden: Ein Mindestpreis für Alkohol per Gesetz bringt gar nichts. Manche fürchten, der Konsum anderer Drogen könnte dadurch steigen. Ein anderes Argument war: Wer zum Genuss und im Limit trinkt, würde dann unter höheren Preisen leiden, während es diejenigen, die ein Alkoholproblem haben, auch nicht davon abhalten würde, zu trinken.

Ganz anders sah das etwa jeder vierte von euch (24 Prozent). Diesen Stimmen nach wäre es sehr sinnvoll, ein solches Gesetz einzuführen. Dass man für Alkohol durchaus hohe Preise ansetzen kann, zeigten die Beispiele Norwegen oder Schweden. Und es würde einfach zu viel getrunken, ohne zu wissen warum eigentlich.


Mindestpreis für Alkohol


Auswertung aller Teilnahmen

"Nein, so ein Gesetz bringt gar nichts."

68%

12 Argumente

"Verlagerung der Probleme"

"Ja, finde ich sehr sinnvoll."

24%

5 Argumente

"Da man in der Entwicklung ist, sollte man erst mit Alkohol nicht anfangen. Er schadet dem Körper sogar aber alkohol ist ein Genussmittel. ab 16 jahre unter 1 Promille ist finde ich NOCH in ordnung"

"Kann ich nicht beurteilen."

9%

1 Argument

"Die wichtigste Frage ist ja wie hoch dieser Mindestpreis ausfallen würde. Ich denke zum einen würde er sinnvoll sein und zum anderen könnte er auch zu neuen Probleme führen (Schwarzhandel, Straftatenanstieg wie "Diebstahl" etc.)"