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AUSWERTUNG: DER BESTE FREUND TRINKT - SAGST DU WAS?

Zu entscheiden, ob man seine Freunde auf ihren Alkoholkonsum ansprechen sollte, ist nicht leicht. Man ist sich oft nicht ganz sicher, ab wann Alkohol anfängt, zum Problem zu werden. Und wer will sich schon lächerlich machen oder den Ärger des besten Freundes oder der besten Freundin auf sich ziehen?

 

Andererseits wird man nicht von heute auf morgen abhängig, das ist ein schleichender Prozess. Je früher die Betroffenen ihr Problem erkennen, desto größer die Chance, aus der Sache noch glimpflich rauskommen. Kein einfaches Thema also. Deshalb wollten wir in unserer Umfrage von euch wissen: Wenn ihr meint, dass euer bester Freund oder eure beste Freundin ein Alkoholproblem hat - was macht ihr?

 

© Getty / NicolasMcComber

 

So habt ihr geantwortet:

Nicht wegschauen, wenn man sich Sorgen macht

Die meisten von euch, nämlich 62 Prozent, würden einen Freund oder eine Freundin auf ihren Alkoholkonsum ansprechen, wenn sie sich wirklich Sorgen machen. Aufeinander aufpassen, Verantwortung übernehmen, ehrlich zueinander sein, all das ist euch in einer Freundschaft wichtig. Viele betrachten es sogar als ihre Freundes-Pflicht, auch mal Themen anzusprechen, die unangenehm sein könnten.

 

Für einige von euch spielt zusätzlich eine Rolle, dass ihr bei euch selbst, im Freundeskreis oder bei Familienmitgliedern die negativen Folgen von zu viel Alkohol miterlebt habt und eure Freunde davor schützen möchtet.

 

Nein, ich mische mich da nicht ein

24 Prozent, also fast ein Viertel von euch, würde dagegen gar nichts sagen. Ihr findet, dass es jedem selbst überlassen sein sollte, wie viel er oder sie trinkt und dass doch „jeder irgendwie trinkt". Gerade unter Freunden ist es aber wichtig, aufeinander zu achten, Frühwarnzeichen nicht zu verharmlosen oder sich von anderen einreden zu lassen, das sei doch alles ganz normal.

Angst vor der Reaktion

Drei Prozent von euch würden zwar gerne ihre Sorgen äußern. Sie haben jedoch Angst, den Freund oder die Freundin dadurch zu verletzen, überzureagieren oder sogar die Freundschaft zu verlieren. Weitere drei Prozent von euch wissen nicht, ob sie überhaupt etwas sagen würden. Auch hier ist ein Hauptgrund, dass man selbst unsicher ist. Man weiß zum Beispiel nicht, ab wann ein Alkoholproblem vorliegen könnte und unterschätzt es selbst leicht. Um ein besseres Gefühl für die Lage zu bekommen, findet ihr in diesem Artikel fünf Warnzeichen, die auf ein Problem mit Alkohol hindeuten können.

 

„Alkohol ist ein Gift, das sage ich jedem"

Die gesundheitlichen Folgen, die zu viel Alkohol haben kann, kennen viele von euch. Acht Prozent weisen sogar regelmäßig darauf hin. Sie trinken selbst gar nicht oder haben in der Familie etwas Negatives erlebt. Eure Haupt-Aussage: Man kann auch ohne Alkohol viel Spaß haben.

 

 


Bester Freund trinkt


Auswertung aller Teilnahmen

"Nein, ich mische mich da nicht ein."

24%

38 Argumente

"Wo früher meine Leber war, ist heute eine Minibar"

  • Jeder trinkt doch irgendwie
  • Jedem selbst überlassen
  • Weil ich selber gerne saufe
  • Würde mit trinken
  • Bin wahrscheinlich auch hacke
  • lächerlich
  • Weil ich mit trinke :)
  • Weil wir dann zusammen trinken
  • Bin selbst betroffen..
  • Er muss selber wissen was er macht.
  • Weil es in unserer Gesellschaft zum Normalsten der Welt gehört, sich zu betrinken.
  • Denn ich trinke auch. Und jeder sollte seine Mische selbst machen.
  • Saufeeeeeeen
  • Jaa weil Alkohol geil ist
  • Ich schütte ihm noch Tequila ins Bier so wie es sich gehört!
  • Weil er sowieso nicht saufen kann.
  • ich mische nur bei
  • WOCHENENDEEEE! SAUFEEEN!
  • Immer rein damit
  • Trinke mit
  • Ich trinke mit ihm!
  • Hauptsächlich weil ich wenn dann mittrinke und wir fett abfeiern.
  • Ihr tut ja so, als wenn das was schlechtes wäre.
  • Alkohol ist 1 nices Drug
  • ich bin ja kein admin dieser seite hier.
  • Es ist seine Sache. Man sollte ihn seinen Spaß lassen.
  • saufen ist geil !!!
  • Saufen ist was tolles
  • leben und leben lassen
  • Wir sind alt genug.
  • Ich trinke mit meinen besten Freund
  • weil ich mit ihm trinken würde!
  • Jeder den ich kenne kann mit Alkohol umgehen auch wenn man mal zu viel hatte. Dann lernt man daraus
  • Weil ich selbst mit saufe
  • Mittrinken
  • Ich trinke mit
  • Wo früher meine Leber war, ist heute eine Minibar
  • Wäre ja auch schlimm wenn nicht! Er würde doch sonst verdursten!

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"Ja, wenn ich mir echt Sorgen mache."

62%

57 Argumente

"Wenn der Alkoholkonsum einer meiner Freunde/Bekannten meiner Meinung nach überhand ninmt sollte es für jeden Freund die Pflicht sein zu helfen"

  • weil alkoholabhänigkeit die autonomie eines menschen schwer und nachhaltig beeinträchtigt.
  • Weil Alkohol Gift ist, ich aber nicht die Freiheit meiner Freunde, sich selbst zu zerstören nehmen kann oder will.
  • Meine Tante war Alkoholikerin und ist im Februar 2009 an den Folgen verstorben. Seitdem habe ich keinen Schluck mehr zu mir genommen und achte auch bei anderen darauf, dass sie nicht übertreiben. Ich will es niemandem verbieten. Jeder der will soll Alkoho
  • Da es in meiner Pflicht ist so etwas einem Freund zu sagen und ihm dabei zu helfen damit auf zu hören
  • Mit Freunden muss man über alles reden können, ohne gleich Ärger auf sich zu ziehen...
  • Wenn Alkohol massiv Einfluss auf das Leben nimmt und es sein könnte dass das Zeug viel kaputt macht, seis nun Studium, Ausbildung, Familie oder Arbeit, dann ist es für mich ein Grund einzuschreiten, es ist in meinen Augen nicht schlimm viel zu trinken, so
  • Ich selber trinke Alkohol, auf. Geburtstag oder feiern auch gerne ein Glas mehr doch nicht über mein Limit! Denn ich habe genug Leute erlebt, die über ihr Ziel hinausgeschossen sind und schlimme Dinge angestellt haben die sie entweder im Nachhinein bere
  • Weil man auf seine Freunde achten sollte
  • Wenn ich Zeichen einer Abhängigkeit erkenne
  • Ich kenne das Problem leider von meinem Freund. Ich selbst bin Co-abhängig, aber ich nehme kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, geliebte Menschen zu schützen. Notfalls würde ich gemeinsame Freunde um Hilfe bitten.
  • Jeder ist für dich selber verantwortlich. Aber ich hab immer ein Auge auf meine Mitmenschen und passe auf, dass sie keinen über den Durst trinken.
  • Ich kenne meistens das trinkverhalten meiner Freunde wenn es ein gefährlicher Konsum wird sage ich dies meinen Freunden ...
  • Weil mir das Wohlbefinden meiner Freunde wichtig ist.
  • Ich halte mich für Objektiv und ehrlich, bin bei meinen Freunden bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Wenn mir das so vorkommt, ist das meine Meinung und er muss damit klar kommen und nicht ich. Er/Sie kann es als konstruktive Kritik sehen
  • Weil es mich eigentlich nichts angeht, jeder kann soviel trinken wie er will solang er keinem anderem schadet und noch er selber ist.
  • Ich bin der Beste Freund und Freunde sind für einander da. Würde ich wegschauen wäre es keine Freundschaft.
  • Ich trinke keinen Alkohol, weil ich da keinen Sinn drin sehe und es für ungesund halte, lasse aber andere ihr Ding machen. Personen die mir echt wichtig sind, will ich jedoch auf keinen Fall an den Alkohol verlieren!
  • Weil ich angehende Physiotherapeutin bin und den Körper besser verstehe und ich nicht möchte das er/sie bleibende Schäden davon trägt.
  • Soll nicht so werden wie bei meinem Vater
  • Ich würde bescheidsagen, wenn ich merke, dass es für ihn langsam zu viel wird. Bei 3 oder 4 Bier sag ich nichts, aber wenn er sich noch tausende Shots gibt, weise ich ihn darauf hin, dass es zu viel ist.
  • Wenn der Alkoholkonsum zu extrem wird, ist es wichtig ihn darauf anzusprechen!
  • Wenn er jeden Tag und viel Alkohol trinkt
  • In einer freundschaft sollte man miteinander reden koennen und da ist nicht alles rosig. Wenn ich mir sorgen mache, sage ich das bestimmt aber nett.
  • Mein Opa war Alkoholiker und noch dazu starker Raucher und ist deswegn mit 46 Jahren verstorben. Ich möchte ihn damit auf die Folgen aufmerksam die nicht nur aus gesundheitlichen Problemen bestehn. Man kann dadurch angefangen vom Job bis hin zur eigene Fa
  • Weil wir uns alles sagen können und auch wissen das wir manchmal auch die Meinung des jeweils anderen brauchen um zu erkennen das etwas problematisch ist.
  • Wenn es wirklich zu häufig und zu viel ist dass es in eine Sucht übergeht
  • Weil es mein bester Freund ist, mit den redet man über alles, erst Recht wenn man sich Sorgen um ihn macht.
  • Man braucht sichere Indizien um dad Thema anzusprechen!
  • Jeder hat mal das Recht richtig zu saufen, wenn es aber regelmäßig wird dann würde ich was sagen
  • Ich nehme den Alkoholmissbrauch nicht als Laune oder Problem war, sondern als Krankheit, die nur schwer alleine zu bekämpfen ist. Deswegen biete ich meine Hilfe an, entweder durch Gespräche oder durch Hilfe bei der Suche nach professioneller Hilfe wie Suc
  • Ich trinke seit Jahren nicht mehr, desshalb.
  • Auch wenn es ein schwieriges Thema ist, sollte man immer versuchen Freunden, Verwandten und guten bekannten..aus schwierigen Zeiten zu helfen.
  • Es muss nicht mal übertrieben sein aber sobald man jedes Wochenende trinkt und eventuell sogar mehrere Tage des Wochenendes spreche ich es sofort an.
  • Weil ich mir Sorgen mache um ihn und Freundschaft muss Ehrlich sein immer
  • Weil ich nicht will dass er an einer kaputten Leber oder so stirbt. Ich bin nicht gegen Alkohol aber ich bin dafür dass man vernünftig mit dem Thema umgeht. Sprich wenn jmd mal ein Bier trinkt oder an einer Feier 1-2 Gläser Sekt ist meiner Meinung nach no
  • Weil es Hilfe gibt, die ein Freund oder Freundin nicht tun können
  • Die meisten meiner Freunde haben Drogenprobleme, speziell auch mit Alkohol, da kommt man halt am schnellsten ran. Im Laufe der Zeit kann ich immer mehr beobachten, wir sie daran eigentlich kaputt gehen, dnan fühle ich mich verpflichtet mich mit den jenige
  • Er oder Sie hat immer ein Recht darauf "sich selber das anzutun, was er für richtig hält"!
  • Wenn mein bester Freund trinkt, sag ich erst dann was wenn ich mir wirklich Sorgen mache, weil ich merke, dass es ihm nicht gut geht.
  • Weil die Menschen die ich gern hab mir wichtig sind. Man sollte immer gegenseitig auf sich aufpassen.
  • Weil ich mir sorgen machen würde und er vllt jemand zum reden oder hilfe braucht
  • habe inzwischen eine abneigung gegen alkoholgeruch
  • Freunden muss man auch manchmal die unangenehme Wahrheit sagen.
  • Ich komme aus einer Familie von Alkoholikern und Suchtkranken, arbeite in der Pflege und habe sehr viele Patienten mit Alkoholproblem. Würde mein bester Freund in diese Problematik hinein rutschen würde ich alles tun um ihn davon fern zu halten.
  • Wenn mir ein Mensch wichtig ist sag ich ihm das. Und im selben Zuge, dass ich mir sorgen machen und weswegen ich mir sorgen mache. Ohne es als Vorwurf zu formulieren.
  • Meine Freunde wissen, dass ich stets ehrlich bin. Da sollte ich bei dem Thema nicht damit aufhören.
  • Tatsächlich hatte ich diese Situation einmal und da ich ihn schon lange kenne, wusste ich wie ich auf ihn zugehen muss und habe mit ihm in aller Ruhe darüber geredet und was er für Probleme hat die ihn so sehr belasten. Er hat sich dann ein paar Tage geno
  • Ihr gebt gute Tipps
  • Wenn jeder sein Limit kennt, ist doch alles in Ordnung. Solange hier alles im Rahmen bleibt ist jeder sein eigener Herr. Freunde sollten sowieso zusammenhalten. Wer nichts sagt, wenn einem negatives auffällt und vermeidbares geschehen lässt, der ist nicht
  • Alkohol ist nicht schlimm solange es nicht zu viel wird
  • Ich habe selbst ein Alkoholproblem, bin trocken. Würde anderen gerne helfen, muss dies aber mit vorsichtiger Distanz tun, weil der Alkoholkonsum zunächst verteidigt wird.
  • Wenn der Alkoholkonsum steigt. Und Er oder Sie nicht redet.
  • Weil es in einer Freundschaft wichtig ist, ehrlich zu sein
  • Weil das Ansprechen schon was im Kopf des Betroffenen bewegen kann.
  • Weil auch die beste Freundschaft die Wahrheit vertragen kann und auch muß.Wenn dadurch diese auch in die Brüche gehen kann,so wird der angesprochene sie wider brauchen und suchen,wenn er bereit ist,etwas gegen seinen übermäßigen Alkoholkonsum zu unternehm
  • Ein Mdächen aus meinem Jahrgang hat eine Alkoholvergiftung überlebt, was ich verhindern hätte könne.
  • Wenn der Alkoholkonsum einer meiner Freunde/Bekannten meiner Meinung nach überhand ninmt sollte es für jeden Freund die Pflicht sein zu helfen

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"Weiß nicht, will keine Panik machen."

3%

2 Argumente

"Weil ich selbst dabei bin"

  • weil man weiß nicht ab wann bei Alkohol die sucht anfängt und man es selber leicht unterschätzt.
  • Weil ich selbst dabei bin

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"Ich würde gerne, weiß aber nicht wie."

3%

2 Argumente

"Weil ich die Freundschaft nicht verlieren will"

  • Ich habe Angst in zu verletzen und zu überreagieren
  • Weil ich die Freundschaft nicht verlieren will

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"Alkohol ist Gift, das sage ich jedem."

8%

12 Argumente

"Weil Alokohol ein Zellgift ist, welches nicht, wie z.B. Cannabinoide, vom Körper selbst produziert wird. Des Weiteren macht Alokohol agressiv und kann, bei extremen Konsum, sehr weitreichende Konsequenzen für Einzelne Personen mit sich bringen"

  • weil ich selber weiß was es anrichten kann
  • Weil er oft verharmlost wird
  • Weil es giftig ist
  • Also ich sag das schon-gibts komm aber nicht wirklich an. Und da ich selber immer auch gut und gerne trinke habe ich wohl begründeter weise keine Glaubwürdigkeit obwohl mein Trinkverhalten nie so war wie das zweier freunde
  • Weil dem so ist
  • Man kann auch ohne Alkohol Spaß haben
  • Bin selbst "Trockener"
  • Alkoholikervater
  • Ich trinke seit 19 Jahren keinen Alkohol mehr. Nicht, weil ich ein Problem damit hatte, sondern, weil ich mal gesagt habe dass es auch ohne geht.
  • weil alkohol nicht gut ist.
  • Alkoholkonsum ist nicht gut
  • Weil Alokohol ein Zellgift ist, welches nicht, wie z.B. Cannabinoide, vom Körper selbst produziert wird. Des Weiteren macht Alokohol agressiv und kann, bei extremen Konsum, sehr weitreichende Konsequenzen für Einzelne Personen mit sich bringen

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