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Auswertung Umfrage: In Gefahr wegen Alkohol - kennt ihr das?

In Gefahr wegen Alkohol

Alkohol verändert unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. Mit „gelockerter Zunge“ sagt man manchmal etwas, das man nüchtern nie aussprechen würde. Irgendwann kann man nicht mehr sicher stehen und gehen, oft wird einem übel. Das sind nicht gerade die schönsten Erinnerungen – außerdem ist der Schritt von Peinlichkeit hin zu wirklich brenzliger Situation nicht groß. 

Wir wollten von euch wissen: Habt ihr euch oder andere schon einmal in Gefahr gebracht – mit Alkohol im Blut?

Nochmal gut gegangen…?

Die allermeisten von euch, 36 Prozent, waren tatsächlich schon einmal in einer gefährlichen Situation wegen Alkohol – hatten aber Glück. Ihr habt berichtet von waghalsigen Kletterpartien, die hätten ins Auge gehen können, betrunkenen Fahrradfahrten und ähnlich Schutzengel-verdächtigen Erlebnissen. Darüber hinaus gab es so einige Fälle, in denen es weit weniger glimpflich ablief. 18 Prozent sagen, es wurde richtig ernst und war dabei alles andere als lustig: Schlägereien, Filmrisse, Autounfälle, Alkoholvergiftungen, Alkohol im Straßenverkehr, sogar von einem Suizidversuch habt ihr berichtet. Diese Liste möchte man wirklich nicht erleben – wir haben Tipps, wie ihr das verhindern könnt.

Ich doch nicht!

Ganz schön viele von euch sagen „so leichtsinnig bin ich nicht“, nämlich 33 Prozent. Ihr scheint da eine vernünftige Selbsteinschätzung zu haben, finden wir gut! Allerdings nehmen 86 Prozent grundsätzlich in Kauf, sich durch Alkohol in Gefahr zu begeben (nur 14 Prozent sagen, dass sie so viel Alkohol einfach nicht trinken). Wir sagen: Nicht immer muss man dem Alkohol komplett entsagen, um auf der sicheren Seite zu bleiben. Aber man sollte wissen, wie man die Reißleine ziehen kann, bevor es gefährlich wird. Und man sollte:

Wissen, wann es drauf ankommt

Zu erkennen, wann man aufhören muss und es dann auch zu tun, ist schon mal sehr gut. Darüber hinaus gibt es Situationen, in denen man einfach mal komplett nüchtern bleiben muss. Im Straßenverkehr zum Beispiel, auch in der Schwangerschaft, oder wenn man Medikamente nehmen muss.

Es kann mehr als dumm ausgehen

Klar, es gibt einen Unterschied zwischen „mal etwas Peinliches sagen“ und „sich in Gefahr begeben“. Aber die Grenzen sind fließend: Eine ungeschickte Äußerung mit von Alkohol vernebeltem Kopf kann schnell Andere provozieren. Auf einmal bist du mitten in einer Schlägerei und das kann wirklich unschön ausgehen. So genannte Mutproben ufern in alkoholisiertem Zustand schnell zu halsbrecherischen Stunts aus. Generell ist man viel risikobereiter und neigt dazu, sich selbst zu überschätzen – eine gefährliche Mischung.

 

Also: Be smart, be safe. Passt auf euch auf!


Das ist eine Frage


Auswertung aller Teilnahmen

"Ja, nur bisher hatte ich Glück."

36%

11 Argumente

"Total betrunken und unzurechnungsfähig auf dem Weg nach Hause gewesen, als ein älterer Mann kam und uns immer mehr in eine Ecke drängte. Ohne meine Beste Freundin, die noch halbwegs nüchtern war, wäre es schlimm ausgegangen!"

"Ja, und es war echt kein Spaß."

18%

17 Argumente

"Filmriss und keine Knotrolle mehr über den Körper"

"Nein, so leichtsinnig bin ich nicht."

33%

7 Argumente

"Weil ich kein Bock hab mich bis ins Koma zu trinken?????"

"Nein, so viel trinke ich nie."

13%

4 Argumente

"Habe mit 16 erkannt, dass es mir weder der Rausch noch der Kater danach wert sind. Außerdem habe ich am liebsten Kontrolle über alles, was um mich herum passiert, also ist Alkohol kein Thema."