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Verhütung

Ein hässlicher Fall von "schöngetrunken" - der Alkohol war "schuld".

Alkohol enthemmt – das gilt auch beim Sex. Was sich nach Spaß im Bett anhört, kann aber sehr schnell unangenehm werden. Bei einer Befragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov gaben rund 20 Prozent der Befragten an, betrunken Sex mit einer Person gehabt zu haben, die sie nüchtern unattraktiv fanden. Da kann man nur hoffen, dass man wenigstens an Verhütung gedacht hat. Schließlich wird der nächste Morgen wahrscheinlich unangenehm genug, wenn man neben jemandem aufwacht, den man doch nicht so gut leiden kann. Da will man sich nicht auch noch Sorgen über eine ungewollte Schwangerschaft machen. Mit der Pille ist man da aber sicher, oder?

Beeinflusst Alkohol die Wirkung der Pille?

So lange ihr bei der Einnahme den Anweisungen in der Packungsbeilage und eurem Arzt oder eurer Ärztin folgt, ist die Pille ein sicheres Verhütungsmittel. Aber: Der Körper braucht bei jeder Pille mehrere Stunden, bis er die Wirkstoffe, die eine Schwangerschaft verhindern, vollständig aufgenommen hat. Das heißt: Wenn ihr euch nach der Einnahme zum Beispiel wegen zu viel Alkohol übergeben müsst oder Durchfall bekommt, seid ihr möglicherweise nicht mehr geschützt und könnt ungewollt schwanger werden. Das Gleiche gilt übrigens, wenn ihr vergesst, die Pille einzunehmen – zum Beispiel, weil Alkohol eure tägliche Routine durcheinander gebracht hat. Auch dann ist der Schutz unterbrochen. Zur Sicherheit sollte man in solchen Fällen sowieso zusätzlich mit Kondomen verhüten. Schließlich schützen Kondome nicht nur vor einer ungewollten Schwangerschaft, sondern auch vor einer Ansteckung mit HIV oder anderen sexuell übertragbaren Infektionen. Blöd nur, dass Alkohol zu den häufigsten Gründen gehört, warum man Kondome vergisst. Im Limit bleiben erscheint da insgesamt die bessere Alternative.

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