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Betrunken

Bin ich jetzt betrunken, oder was?

Du nippst an einem Glas, kicherst, gackerst und kugelst dich vor Lachen. Die Vermutung liegt nahe: Du bist betrunken. Na ja, nicht unbedingt. Denn man kann durchaus das Gefühl haben, betrunken zu sein, obwohl man es nicht ist. Klarer Fall von Placebo-Effekt – also etwas, das man sich einbildet.

Das funktioniert so: Du befindest dich in einer Bar, also einer Umgebung, die du mit Trinken in Verbindung bringst. Dir wird gesagt, dass du gerade Alkohol trinkst, obwohl das nicht stimmt. Also erwartet dein Gehirn die rauschhafte Wirkung des Betrunkenseins und du glaubst sie zu empfinden und benimmst dich dann so. 

Wann ist ein Rausch ein Rausch?

Die Erfahrung lehrt uns: Rausch ist nicht gleich Rausch. Und auch in der Forschung gibt es keine einheitliche Meinung dazu, wann Rauschtrinken anfängt. Die in Deutschland gängige Definition zählt die Standardgläser, die man bei einer einzigen Gelegenheit trinkt. Für Männer liegt die Grenze bei fünf, für Frauen bei vier Standardgläsern. Daher wird bei statistischen Erhebungen danach gefragt, ob und wie oft man diese Grenzwerte erreicht oder überschreitet.

Tatsächlich kann es aber sein, dass du dich bei dieser Alkoholmenge gar nicht betrunken fühlst, wenn zum Beispiel sehr viel Zeit zwischen den einzelnen Gläsern Alkohol liegt. Einige fühlen sich dagegen schon bei weniger Alkohol berauscht. Unsere Sinne und Reaktionsfähigkeit sind übrigens bereits ab 0,2 Promille beeinträchtigt.

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